kastengrau.jpg  www.fsz-grevenbroich.de   kastengrau.jpg  www.sicherheitstraining.biz   kastengrau.jpg  www.verkehrsuebungscentrum.de
Sonsbeck
 Trainingsanlagen
 arrow.png Kaarst
 Kursformen
 Platzbeschreibung
 Fahrsicherheitstraining
 
 Anfahrtskizze
 Ihre Routenplanung zu uns
 
 Gutschein
 Gästebuch
 Gruppenbilder
 
 Termine
 Kontakt
 Kundenfragebogen
 Impressum
 
 arrow.png Startseite

Das Wichtigste aus meinem Sicherheitstraining

Arbeitsplatz Auto

Denken Sie immer daran, mit welcher Wucht lose Gegenstände beim Aufprall Ihres Autos durch den Innenraum schießen. Die Rückbank und die Hutablage sollten nie für schwere Dinge genutzt werden. Schwere Dinge gehören in den Kofferraum. Wenn man die äußeren Gurte der Rücksitzbank über Kreuz schließt, ist diese gegen Durchschlagen der Ladung aus dem Kofferraum zusätzlich gesichert.

Sitzposition

Sie sollten nie mit ausgestreckten Gliedmaßen Auto fahren. Arme und Beine sollten immer klar angewinkelt sein. Die Rückenlehne sollte Schulterkontakt haben. Die Kopfstütze mindestens in Augenhöhe, besser in Höhe Schädeloberkante einstellen. „Gurt rettet Leben” - aber nur, wenn er straff anliegt. Keine dicke Kleidung zwischen Gurt und Körper lassen. Dies alles gilt auch für Beifahrer.

Bremsen

Trainieren Sie den Bremsschlag weiter! Bei laufendem Motor im Stand immer mal wieder üben. Bei fremden Autos klarmachen: ist das Auto ABS- oder konventionell gebremst? Grundsatz im Notfall: zu hart bremsen geht nicht.

Lenken

Halten und führen Sie Ihr Lenkrad immer mit zwei Händen, nur so können Sie schnell und kontrolliert reagieren, ausweichen, oder das Auto einfach nur ruhig halten. Die Lenkradhaltung sollte immer „10 vor 2” bis „Viertel vor 3” sein.
Grundsatz: Weniger lenken ist oft mehr. Aber Achtung: wenn es darum geht mittels Gegenlenken ein ausbrechendes Heck wieder einzufangen! Dann ist auch mal schnelles Lenken eventl. bis zum Anschlag nötig. Eine solche Fahrerreaktion bedarf aber extrem viel Übung, sonst ist häufig ein Gegenpendler oder Dreher die Folge!
Jetzt hilft nur noch eins „BREMSSCHLAG”!

Blickführung

Trainieren Sie Ihren Blick!
Schauen Sie weit, besonders in Kurven. Suchen Sie immer wieder Fluchtwege und Lücken, falls es mal eng wird. Fahren Sie versetzt zum Vordermann.

Reifen

Das Wichtigste in Kürze:

• Mindestens 3 mm Profil, auch wenn der Gesetzgeber nur 1,6 mm vorgibt
• Die Reifen sollten höchstens 6 Jahre alt sein (Winterreifen 4 Jahre)
• Regelmäßige Luftdruckkontrolle, auch das Reserverad!
• Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter
• Bessere Reifen immer nach hinten

Reifenaufdruck Herstellungsdatum für Fahrsicherheit

Die Reifen auf der Hinterachse müssen Ihr Auto führen und stabil halten. Beim Verlust der Seitenführung an der Hinterachse kommt es fast unweigerlich zum Dreher. Grundsatz: Sie brauchen vier gute Reifen, aber die besseren davon gehören immer auf die Hinterachse.

Fahren Sie mindestens von Oktober bis Ostern auf Winterreifen. Nur die besondere und weiche Gummimischung eines Winterreifens sorgt bei sehr niedrigen Temperaturen für bestmögliche Haftung.

Bei einem Reifenplatzer Kupplung treten, Lenkrad festhalten und Fahrzeug ausrollen lassen. Ruhe bewahren! Nur wenn es zum Schleudern kommt: Bremsschlag!

Haftung

Übrigens: Minderluftdruck ist die Hauptursache für diesen Katastrophenfall.

Die Haftung, die Ihr Reifen auf der Fahrbahn findet, ist messbar:

Trocken 100%
Nässe 60 - 70%
Schnee 20 - 25%
Eis 5 - 7%

Ihre Reifen brauchen Haftung, um Kräfte zu übertragen. Wenn Sie aber schon 50% Ihrer Haftung für die Antriebskräfte nutzen, ist dementsprechend nur noch eine eingeschränkte Seitenführung möglich. Mit diesen Kräften zu haushalten, ist das „A und O” des sicheren Autofahrens. Somit ist auch Kupplung treten oder bei Automatik Gas wegnehmen im Grenzbereich immer ein probates Mittel, die Seitenführung des Autos etwas zu verbessern. Weniger Antriebskräfte bedeutet mehr Seitenführung!

Bremsweg

Bremsweg und Fliehkräfte entwickeln sich immer im Quadrat zur Geschwindigkeit.
Beispiel: Eine Tempoerhöhung von 50 auf 70 km/h bedeutet eine Verdoppelung des Bremsweges.
Rechnet man jetzt noch die Reaktionszeit des Fahrers dazu (in Metern pro Sekunde), ergibt sich folgender Vergleich:

50 km/h = 13,88 m Reaktionsweg + 12,05 m Bremsweg = ca. 26 m
70 km/h = 19,44 m Reaktionsweg + 23,63 m Bremsweg = ca. 43 m

Wo der 50 km/h Fahrende bereits mittels Notbremse steht . . .

. . . ist der 70 km/h Fahrende noch ca. 60 km/h schnell ! ! !


zurück zum Training

Werb3.gif